Priorität für Grundschulneubau, Erschließung Baugebiet Gehrden-Ost III und Haushaltskonsolidierungsausschuss

CDU, SPD und FDP im Gehrdener Stadtrat einigen sich auf Eckpunkte für die gemeinsame Verabschiedung des Haushalts 2017

Gehrden. Die Stadtratsfraktionen von CDU, SPD und FDP haben sich auf die Eckpunkte für die gemeinsame Verabschiedung des städtischen Haushalts 2017 in der Ratssitzung am 22. März geeinigt. Der Bau der neuen auch auf Ganztagsbetrieb ausgelegten Grundschule an der Lange-Feld-Straße und die anschließende sofortige Umgestaltung der heutigen Grundschule am Langen Feld zu einer Kindertagesstätte mit ca. 125 Plätzen stehen im Mittelpunkt.

Nach den Worten von CDU-Fraktionschef Thomas Spieker, SPD-Fraktionschef Henning Harter und FDP-Fraktionschef Hilmar Rump hat die Erschließung des neuen Baugebiets Gehrden-Ost III absoluten Vorrang vor weiteren infrastrukturellen Ausbauplänen. Es soll keine Grundstücksankaufsermächtigung für eine vage KiTa-Planung auf dem Vorwerk-Gelände geben. Damit erwarten die Stadtratsfraktionen CDU, SPD und FDP von der Verwaltung die unmittelbare Umsetzung des Ratsbeschlusses der vergangenen Wahlperiode und die klare Prioritätensetzung pro Grundschulneubau.

Durch die Ausweisung neuer Baugebiete gebe es erheblichen Ausbaubedarf an benötigter Infrastruktur. Sowohl die Anzahl der Betreuungsplätze im vor schulischen Bereich als auch die Anzahl der vorhandenen Klassen in der Grundschule (derzeit regulär 6-zügig) sowie den Horten bzw. der Hausaufgabenhilfe decken nicht mehr den Bedarf in der Kommune. Um schnellst möglich in allen drei Bereichen neue Plätze zur Verfügung stellen zu können, ist der Neubau der Ganztagsgrundschule essentiell. In Folge des Umzugs der Grundschule am Langen Feld werden Räumlichkeiten frei, die schon bei der Planung der damaligen Grundschule für eine Nachnutzung als Kindertagesstätte vorgesehen wurden.

Im Hinblick auf die Grundschule Am Castrum votieren CDU, SPD und FDP momentan für die Bewilligung der aktuellen 110.000 Euro Planungskosten. Bedingung für alle weiteren Entscheidungen solle sein, dass die Verwaltung sehr zügig eine Gesamtplanung für den Gesamtkomplex Grundschule Am Castrum vorlegt, und zwar sowohl für die Ganztagsschulplanung wie auch für die Schülerzahlentwicklung. Diese Planung soll nach dem Willen von CDU, SPD und FDP Grundlage auch für alle weiteren zu beschließenden Sanierungsmaßnahmen im aktuellen Gebäudebestand sein. Gefordert wird eine sofortige Beauftragung eines Architekturbüros für die Untersuchung des Sanierungsbedarfes inklusive der möglichen Gesamtkosten für einen Ganztagsumbau.

Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt : CDU, SPD und FDP wollen unmittelbar nach der Ratssitzung am 22. März auf interfraktioneller Ebene wieder einen Haushaltskonsolidierungsausschuss einrichten. Dieser Ausschuss müsse dem Konsolidierungsgedanken ernsthaft verpflichtet sein und solle sofort künftige Haushaltsberatungen vorbereiten. Investitionsentscheidungen sowie dringend notwendige Bestandsüberprüfungen, Konsolidierungspotenziale und Korrekturen sollen hier gesteuert werden. Zu den großen Zukunftsthemen gehörten u.a. Infrastruktur, Personalkosten in der Verwaltung, Feuerwehren, Delfi-Bad, Ganztagsschulthematik.

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