Größerer Mindestabstand von repowerten Windrädern zu Wohngebieten gefordert

CDU Gehrden und CDU in der Region Hannover wollen größeren Mindestabstand von repowerten Windrädern zu Wohngebieten
Antrag findet große Mehrheit auf Regionsparteitag

Der CDU-Stadtverband Gehrden und die CDU in der Region Hannover wollen einen Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen repowerten Windkraftanlagen und Siedlungsbebauung im Regionalen Raumordnungsprogramm festschreiben. Auf dem Regionsparteitag der CDU wurde ein gleichlautender Antrag von 11 Stadt- und Gemeindeverbänden in der Region Hannover mit großer Mehrheit verabschiedet und im Wahlprogramm der CDU in der Region Hannover zur Kommunalwahl 2016 mit aufgenommen. Im Wahlprogramm der CDU Gehrden findet sich diese Forderung auch wieder.

„Gemeinsam mit den CDU-Verbänden aus Barsinghausen, Ronnenberg und Wennigsen haben wir uns auf dem Regionsparteitag erfolgreich für eine klare Positionierung zum Schutz der Anwohner eingesetzt!“, betont der Gehrdener CDU-Spitzenkandidat Thomas Spieker.

„Windräder mit viel zu geringem Abstand zur Wohnbebauung und damit u.a. einhergehende Schlagschatten und weitere Störungen durch Blinklichter und Geräusche sind keine peanuts für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner“, hebt Thomas Spieker hervor. Weiter sei es fraglich, warum die rot-grüne Regionsmehrheit Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zum gesundheitsbewussten Abstand von Megawindrädern zu Wohnanlagen (nämlich 2000 Meter) ignoriere.

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