Glasfaserausbau: Keine Zweiklassenortschaften!

Manuel Große, unser Vorsitzender des CDU-Ortsverband Redderse, beklagt den mangelhaften Ausbau der Gasfaser-Infrastruktur:

Redderse. Den Ortsbürgermeister*innen wurden die Ausbaupläne von htp für die Stadt Gehrden nebst den Ortschaften mit Glasfaserversorgung vorgestellt. Eine Veranstaltung, bei der man wieder einmal als Redderser Bürger denkt, dass in der Kernstadt der Glaube herrscht, dass „hinterm Berg“ alles egal sei. Die Leute dort sind ja eh immer so freundlich zum Bürgermeister und keiner beschwert sich groß. Doch jetzt ist auch mal Schluss.

Die Ausbaupläne sehen vor, so wurde es uns von unserem Ortsbürgermeister zugetragen, dass in Redderse das Problem sei, dass es keinen Glasfaseranschluss gibt, also nicht nur innerhalb des Ortes, sondern auch zum Ort. Das macht die ganze Sache teuer und sei deshalb für htp unwirtschaftlich. Hier soll es nach Mitteilung von htp Fördermöglichkeiten ab 01.01.2023 geben, um die sich htp bewerben möchte.

Wir fordern die Politik und das Rathaus mit Nachdruck auf, auch einer Firma wie htp klar zu machen, dass man sich zwar grundsätzlich freue, dass htp den Glasfaserausbau vorantreiben werde, aber es hier keine „Zweiklassenortschaften“ geben darf. Der Ausbau soll und muss von Anfang an so geplant und vorangetrieben werden, dass auch Redderse zu 100 Prozent angeschlossen wird; unabhängig von etwaigen Fördermöglichkeiten ab 2023. Auch in Redderse hat man gerade in Zeiten von Homeschooling gesehen, dass ohne stabiles und leistungsstarkes Internet, Teilhabe an Grundbedürfnissen der Gesellschaft, wie die Erfüllung der Schulpflicht und Homeoffice, nicht, bzw. nur stark eingeschränkt möglich ist.

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